Sparbersbachgasse 28, 8010 Graz
Kaliumarme Ernährung
(2 - 2,4 g Kalium pro Tag)
Bei erhöhtem Kaliumgehalt im Blut (5 - 6 mmol/l) empfiehlt sich eine mäßig kaliumarme Ernährung.
Das heißt, Sie sollen täglich maximal 2 - 2,4 g Kalium zuführen. Mit dieser Kaliumeinschränkung beugen Sie den Folgen eines erhöhten Kaliumwertes im Blut vor (z. B. Lähmungserscheinungen, Herzrhythmusstörungen, Herzstillstand).Die Kaliumzufuhr lässt sich beeinflussen durch:
● Lebensmittelauswahl
● Portionsgröße
● Vor- und Zubereitungsmethoden beim Kochen
Besonders kaliumreiche Lebensmittel sind:
● alle Obst- und Gemüsesäfte
● einige Obst- und Gemüsesorten
● Trockenobst (Rosinen, Dörrzwetschken, Feigen etc.)
● Kartoffeln und Kartoffelfertigerzeugnisse
● Vollkornprodukte
● Schokolade, Kakao, Nüsse, Mohn, Marzipan, Nougat
● Pilze
● Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen, Soja etc.)
● Diätsalz (Halbsalz) auf Kalium-Chlorid-Basis


Portionsgrössen

Durch folgende Massnahmen kann der Kaliumgehalt von Lebensmitteln reduziertwerden:
Kochen in viel Wasser entfernt erhebliche Kaliummengen aus Obst, Gemüse und Kartoffeln. Bei Garmethoden mit wenig oder ohne Wasser (dünsten, dämpfen, braten, frittieren etc.) geht kaum Kalium verloren.
● Kochgut schälen und klein schneiden
(Kartoffeln oder Karotten können Sie z. B. blättrig schneiden, damit entsteht eine größere Oberfläche, um Kalium herauszulösen).
● Kochgut in 10-facher Wassermenge kochen
Eventuell das Kochwasser während des Kochens erneuern
● Kochwasser weggießen
Beachten Sie:
Das „Über-Nacht-Wässern“ von Lebensmitteln (z. B. Kartoffeln,Gemüse, Obst) bringt keinen höheren Kaliumverlust als die oben genannte Zubereitungsmethode.